Arbeitsaufnahme durch Kinderbetreuung ermöglichen

Jobcenter schließt Kooperation mit Familienzentrum Martin-Luther

Zusammen engagieren sich Martin Steinmeier (Geschäftsführer des Jobcenters AHA, links), Franziska Huerkamp, Ramona Keuker (Leiterinnen des Familienzentrums, Mitte) und Anna Maria Dedic (Mitarbeiter AHA, rechts) für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Zusammen engagieren sich Martin Steinmeier (Geschäftsführer des Jobcenters AHA, links), Franziska Huerkamp, Ramona Keuker (Leiterinnen des Familienzentrums, Mitte) und Anna Maria Dedic (Mitarbeiter AHA, rechts) für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

70 Kinder werden derzeit im evangelischen Familienzentrum "Martin-Luther" in Soest betreut. Um die Zusammenarbeit zwischen dem Jobcenter AHA Kreis Soest und der Einrichtung weiter zu fördern, haben beide Seiten eine Kooperation geschlossen. Durch diese Vereinbarungen profitieren nicht nur Jobcenter und Familienzentrum, sondern zugleich Erziehende im Arbeitslosengeld-II-Bezug.

"In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Familien, in denen Vater und Mutter arbeiten gehen", sagt Martin Steinmeier, Geschäftsführer des Jobcenters. "Dadurch wird die Regelung der Kinderbetreuung zunehmend zu einer Herausforderung. Die Kooperationsvereinbarungen mit den Familienzentren erhöhen die Chancen, für unsere Kunden eine schnelle und nachhaltige Lösung zu finden, wenn beispielsweise kurzfristig Arbeit aufgenommen wird und die Betreuung daher schnellstmöglich sichergestellt werden muss."

Im August 2018 öffneten sich die Türen des kooperierenden Familienzentrums "Martin-Luther" in Soest. Das Angebot der Einrichtung mit längeren Betreuungszeiten ist bisher einzigartig im lokalen Umkreis und ein Pilotprojekt der Stadt Soest. Die Betreuungszeiten beginnen um 06.30 Uhr und können bis maximal 19.00 Uhr in Anspruch genommen werden. "Wir können damit flexibel auf die Dienst- und Schichtpläne der Eltern reagieren", erklärt Ramona Keuker, die mit Franziska Huerkamp die Einrichtung leitet. Im Familienzentrum werden Kinder im Alter von null bis sechs aus dem ganzen Soester Stadtgebiet betreut.

Das neue Starke-Familien-Gesetz war ebenfalls Gesprächsthema der neuen Kooperationspartner. "Insgesamt wurden die Leistungen für Familien deutlich verbessert. Daher ist es wichtig, dass die Erzieherinnen und Erzieher Bescheid wissen und ihr Wissen an die Familien weitergeben", erläutert Steinmeier und weist damit nochmal auf das Jobcenter als Ansprechpartner hin.